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Und noch mehr Bebauung

September 2022

Der Gemeinderat beschloss im Juni mehrheitlich eine bisher im Flächennutzungsplan als landwirtschaftlich dargestellte Fläche in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln. Zweck wäre „… den Ortsrand in der Waldkolonie nördlich und südlich der Äußeren Ottobrunner Straße etwas anzugleichen …“. Zur Abstimmung standen eine größere Variante mit ca. 28.970 qm und eine zweite Variante mit ca. 6.500 qm. Die Mehrheit des Gemeinderats stimmte für Variante 2.

Die GPP-Gemeinderäte bedauern diese Entscheidung. Wir hatten uns dafür ausgesprochen, keine Wohnbebauung an dieser Stelle zuzulassen, und deshalb beide Varianten abgelehnt. In unseren Augen gibt es derzeit genügend Flächen, die in den nächsten Jahren bebaut werden (Oedenstockach, Solalindenstrasse, Winterholler-Grundstück), nicht zu vergessen der zusätzlich durch Nachverdichtung entstehende Wohnraum. Somit wächst Putzbrunn alleine durch diese Vorhaben um ca. 400 - 500 Neubürger. Darüberhinaus gibt es aber noch weitere Flächen, die für Wohnbebauung vorgesehen sind, bei denen die Planungen noch gar nicht begonnen haben bzw. nicht abgeschlossen sind. Zuzug bedeutet, dass unsere Infrastruktur ebenfalls entsprechend erweitert werden muss, bedeutet mehr Verkehr, neue Straßen, zusätzliche Kinderbetreuungseintrichtungen usw. Man könnte nun sagen, dieser kleine Streifen geht schon noch. Aber wenn das Gebiet östlich der Straße einmal Baugebiet ist, werden auch ganz schnell die nächsten Versuche unternommen werden, daraus mehr zu machen. Wie heißt es oben so schön: Laßt uns doch den Ortsrand angleichen.

Die GPP steht seit nunmehr 20 Jahren für ein maßvolles ortsverträgliches Wachstum. Hier macht die Mehrheit im Gemeinderat eine Tür auf, was völlig unnötig ist, und nur dem Grundstückseigentümer nützt.

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