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Starkbierfest 2018

Februar 2018

Panorama – Hochseilkabinenbahn für Putzbrunn?
8. Starkbierfest der Gemeinschaft pro Putzbrunn

Eine Panorama – Hochseilkabinenbahn für Putzbrunn forderte der Gemeinderat im Theaterstück der Theaterabteilung des Putzbrunner SV beim 8. Starkbierfest der GPP im Bürgerhaus Putzbrunn. Nach einer zweijährigen Pause lud die GPP am vergangenen Freitag (23. Februar 2018) zum diesjährigen Starkbierfest ein und knapp 350 Besucher folgten der Einladung. Darunter befanden sich zahlreiche Gemeinderäte, der Erste Bürgermeister Edwin Klostermeier, die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl Walter Hois (GPP) und Eduard Boger (CSU), der stellvertretende Landrat Otto Bußjäger sowie die beiden Träger der Bürgermedaille Eberhard Mende und Gernot Roßmanith.

Nach der Begrüßung durch Walter Hois folgte die Fastenpredigt von Bruder Alois (Zitate siehe unten), in der er wieder zahlreiche Gemeindepolitiker derbleckte und sich Gedanken machte zum aktuellen politischen Tagesgeschehen in Putzbrunn, aber auch im Land und im Bund. In seiner kurzweiligen und launigen Predigt nahm er zu ziemlich allen Punkten der vergangenen zwei Jahre Stellung. Gleich zu Beginn stellte er fest, dass seine Predigt keine Wahl-Kampf-Veranstaltung sein wird, sondern eine Wahl-Friedens-Veranstaltung. So zog er alle drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt gleichermaßen durch den Kakao. Dem Ersten Bürgermeister Edwin Klostermeier riet er, dass es nicht gut sei, wenn man fast keine Fehler macht. Es wäre besser er hätte ein paar. Dem Hobbyschützen Eduard Boger gab er mit auf den Weg, dass nur ein guter Politiker derjenige sei, der sein Ziel im Auge behält ohne dass er schießt. Und bei Walter Hois, der den Wahlkampf lieber mit Worten bestreitet als mit Boxhandschuhen, meinte Bruder Aloisus, dass das gscheid daherreden nie gut ankommt, sondern eher das dumm daherreden. Auch die Bundestagswahl im vergangenen Jahr, die Ortsumgehung, die Gemeindeverwaltung und die letzte öffentliche Telefonzelle im Gemeindegebiet blieben in der gut 45 Minuten dauernden Predigt nicht unerwähnt. Zum Schluss gab er allen Anwesenden den Rat so zu bleiben wie sie sind. Was anderes bleibt ihnen sowieso nicht übrig.

Im Anschluss trat die Theatergruppe des PSV mit einem 25 minütigem Einakter auf, der sich mit einer Sondersitzung des Gemeinderates befasste. Hier wollte die ortsansässige PGG im Rahmen der Verkehrsberuhigung den Verkehr von der Straße in die Luft verlagern. Mit einer Panorama-Hochseilkabinenbahn könne man praktisch jeden Winkel der Gemeinde erreichen. Mit zahlreichen Haltestellen u.a. am Florianseck, bei den Gaststätten, am Kirchenzentrum, beim Betreuten Wohnen und am Friedhof will man den Beispielen London, Rio de Janeiro und Lissabon nacheifern. Auch eine Integration eines Breitbandkabels für ultraschnelles Internet erschien nicht abwegig. Und der Vorschlag einen Feuerwehrkameraden pausenlos von der Gondel aus nach Rauchentwicklung Ausschau halten zu lassen, wurde auch von einigen Gemeinderäten für gut befunden. Damit sich die Kosten in Grenzen halten schlägt der Vorsitzende der PGG vor, eine Second-Hand Anlage aus dem Allgäu zu erwerben und den Aufbau durch den Bauhof, unterstützt von ein paar rüstigen Rentnern, durchführen zu lassen. Bei der entscheidenden Abstimmung konnten sich weder die Befürworter noch die Gegner der Hochseilkabinenbahn durchsetzen und so blieb es dem Bürgermeister vorbehalten, die Sitzung bis auf nach der Bürgermeisterwahl zu vertagen.

Bei den anwesenden Gästen sorgten sowohl die Fastenpredigt als auch das Theaterstück für so viel Erheiterung, dass noch bis spät in den Abend die einzelnen Aussagen durchdiskutiert wurden und man sich schon auf das nächste Starkbierfest 2020 freut.

Placeholder imageDer ausverkaufte Saal des Putzbrunner

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Die Tischdeko ganz im GPP-Flair

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Unser Damen an der Abendkasse: Tanja Muggesser und Britta Becker

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2. GPP-Vorstand und Bürgermeisterkandidat Walter Hois bei der Begrüßung der Gäste

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Für die musikalische Umrahmung sorgten die Stoaberger Musikanten

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Walter Hois mit Alois Böhm (Bruder Aloisius) und Willi Bajer (Verfasser des Theaterstücks)

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Die Theatergruppe des Putzbrunner SV

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Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Brigitte Lange mit GPP-Kassier Hardi Rosenberger

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Bruder Aloisius während seiner Fastenpredigt

Zitate aus der Fastenpredigt

Bei dem Starkbierfest heut geht’s ja nimmer drum, dass eine guate Maß ausgeschenkt werd. Na, de Hauptsach is, dass jedem Gast eine Saubere eig’schenkt werd.

Mei Hund hat a jedsmal vor lauter Begeisterung hi bisselt und is auf den Hirsch losganga.
Anspielung auf das Wahlplakat von Florian Hahn zur Bundestagswahl 2017

Ja, des is scho hart, wenn ma sie von einem FDP-ler trösten lassen muass.
Jimmy Schulz (FDP) tröstete Florian Hahn (CSU) wegen des AfD Erfolges nach der Bundestagswahl W

er‘s net woaß, der Florian ist ein „Söderianer“.
Hahn's innige Beziehung zu Markus Söder

Wia de 3 Tenöre hängens Blend-da-dent-lächelnd nebeneinander an der Wahlkampf-Tafel.
Zur anstehenden Bürgermeister-Wahl

Du sagst: „Schlammschlacht ist nicht mein Stil“. I frag di: „Ja wia wuist du dann Bürgermeister werdn“?
An Walter Hois (Bürgermeister-Kandidat der GPP) gerichtet

„Ich fühle den Puls der Bürgerschaft“, hat der Edwin gsagt. I frag sie: “Wia spürt ma den?“
An Edwin Klostermeier (Bürgermeister-Kandidat der SPD) gerichtet

Manche haben im Hintergrund scho von der Putzbrunner GroKo g‘sprocha.
Über Abstimmungsergebnisse im Putzbrunner Gemeinderat

Manchmal kommt er mir vor wie ein politischer Geisterfahrer, der sich ununterbrochen darüber aufregt, dass de andern alle auf da falschen Spur fahrn.
Über FDP-Gemeinderat Willi Hackl

Wenn er amal og‘fangt hat zum sagn, was halt gesagt werden muass, wenn er amal Fahrt aufgnomma hat, knallen seine Wortkaskaden wia permanente Fehlzündungen in die Gesprächsrunden.
Über FWG-Gemeinderat Josef Jakob

Kann der Rentschler etwas Richtiges sagen, oder werds alloa dadurch, weil er‘s sagt, scho falsch.
Über Grünen-Geminderat Volker Rentschler

Tja, des Brettl vor dem Kopf, werd in unserer Zeit durch des Handy ersetzt.
Zum Vorschlag der bayerischen Grünen-Chefin Katharina Schulze das Handyverbot im Unterricht aufzuheben

Du hast a mittlerweile so was schlumpfartiges an dir. Ma siehgt des a an der Farb von deiner Fassade am Haus. Erinnert mi a irgendwia an Schlumpfhausen.
Über GPP-Gemeinderat Robert Böck

Na guat, vielleicht is diese Zahl ja getürkt. Halt, - na, des hoaßt ja jetzt erdoganisiert.
Zu den getätigen Anrufen an der letzten öffentlichen Telefonzelle in Putzbrunn

Sie wissen aber scho, zu welcher Partei dass sie g’hörn?
Zur Grünen-Gemeinderätin Sibylle Martinschledde, nach dem sie den Ökostrom für Putzbrunn ablehnte

Ihr seids dermaßen begabt, da kann man nur noch von Ausnahmeintelligenz sprechen.
Über die Putzbrunner Gemeinderäte

A Bürgermoaster is wia a Friedhofsverwalter. Er hat a Menge Leut unter sich, aber koaner hört zua.
Zur anstehenden Bürgermeister-Wahl

„Reg di net auf“ hat do da oane gsagt, „am Sonntag g’winnt da Unser. Ja aber, welcher is denn der Unser?“, fragt da andere. Moant da erste: „Ja eben, - der wo halt gwinnt“.
Zur anstehenden Bürgermeister-Wahl


Walter Hois - GPP-Bürgermeisterkandidat

Februar 2017

Die GPP schickt ihren 2. Vorsitzenden ins Rennen um das Amt des 1. Bürgermeisters in Putzbrunn

Am 08. Februar waren sich die anwesenden Mitglieder der Gemeinschaft pro Putzbrunn e.V. (GPP) einig. Wir haben den idealen Kandidaten für die am 4. März 2018 anstehende Bürgermeisterwahl gefunden. Einstimmig mit einer Enthaltung, wurde der stellvertretende Vorsitzende der GPP, Walter Hois, bei der Aufstellungsversammlung in der Gaststätte Fairplay gewählt und hat nun knapp über ein Jahr Zeit, sich den Putzbrunner Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen.

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GPP-Bürgermeisterkandidat Walter Hois (li.) empfängt die Glückwünsche vom GPP-Vorsitzenden Hans Uher

Vielen dürfte der 51 jährige geborene Putzbrunner zwar bereits als Koordinator des Dorffestes, als Moderator des Putzbrunner Starkbierfestes oder, seit 2014, auch als Mitglied des Gemeinderats bekannt sein, dennoch wird viel Arbeit auf ihn und sein Team zukommen. Gefragt nach seinen Zielen im Wahlkampf antwortete Hois: „Heute danke ich erst einmal den Mitgliedern der GPP für diesen überwältigen Vertrauensvorschuss. Nun gilt es für mich, das Vertrauen aller Putzbrunner zu gewinnen und dafür werde ich in den kommenden Monaten meinen Mitbürger/innen meine Ziele als Bürgermeisterkandidat präsentieren.“

 

Bundesverdienstkreuz für GPP-Gründungsmitglied Brigitte Lange

Januar 2017

Am 12. Januar 2017 wurde GPP-Gründungsmitglied Brigitte Lange für 50 Jahre schwere Pflege in der Familie vom Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz verliehen. Auf Vorschlag von Landtagspräsidentin Barbara Stamm wurde der Orden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie von der Bayerischen Sozialministerin Emilia Müller übergeben.

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Starkbierfest 2016

März 2016

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Ein voller Erfolg war das GPP-Starkbierfest, welches am 11. März 2016 im Putzbrunner Bürgerhaus stattfand. Bei ausverkauften Haus sorgten die Stoaberger Musikanten für eine zünftige bayerische Atmosphäre, ehe Bruder Alosius den anwesenden Kommunal- und Bundespolitikern kräftig die Leviten lies. Am Ende seiner Fastenpredigt regte Bruder Aloisus an, grundsätzlich über das Leben nachzudenken, was ihm anschliessend mit minutenlangen Standing Ovations gedankt wurde.

Die Theatergruppe des PSV sorgte danach für Heiterkeit, als sie in ihrem Stück aufzeigte, wie kompliziert es für einen Marketingexperten sein kann, einen Bürgermeisterkandidaten für den anstehenden Wahlkampf richtig zu positionieren. Vor allem wenn die Gruppierung mit Marketing überhaupt nichts am Hut hat.

Hier einige Bilder:

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Der ausverkaufte Große Saal des Putzbrunner Bürgerhauses

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Tischdeko ganz im GPP-Flair

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Unser Damen an der Abendkasse: Tanja Muggesser und Martin Hechl

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Walter Hois und die Stoaberger Musikanten bei der Begrüßung der Gäste

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Bruder Aloisius

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Die Theatergruppe des Putzbrunner SV

 

Winter-Spaziergang

Februar 2014

Im Rahmen des Wahlkampfes 2014 machten sich rund 30 GPP'ler und Freunde der GPP zum Winter-Spaziergang durch den Wald rund um Solalinden auf. Treffpunkt war der Parkplatz bei der Einkehr in Solalinden und zu Beginn sah es nicht danach aus, dass es eine gemütliche Veranstaltung wird, denn ein heftiger Graupelschauer wehte über Solalinden. Doch der Herrgott hatte ein Einsehen und schon kurz nach dem Start des Spaziergangs zeigte sich der Himmel in den für Bayern typischen weiss-blauen Farben. Die Route wurde von Tanja Muggesser mit präziser Sorgfalt ausgewählt, damit jeder der Teilnehmer sie bewältigen konnte. Dies war auch nötig, denn die "Spaziergänger" waren zwischen 7 und 70 Jahre alt. Nach ca. 1 Stunde Wanderung trafen die Teilnehmer in Waldtrudering beim Verpflegungsstand ein. Mit Glühwein, Kinderpunsch und Kuchen konnten sich alle stärken, um die zwar kurze, aber sehr windige Schlussetappe nach Solalinden in Angriff zu nehmen. Nach zwei Stunden traf man wieder in Solalinden ein und lies den Nachmittag bei einem Weissbier in der Einkehr ausklingen. Alles in allem ein gelungener Spaziergang, bei dem viele gute Gespräche zur Putzbrunner Kommunalpolitik zu Stande kamen.

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Aufstellungsversammlung für Wahl 2014

November 2013

Die Gemeinschaft pro Putzbrunn e.V. (GPP) hat Ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2014 nominiert.

20 Kandidaten und eine Ersatzkandidatin wurden einstimmig von den anwesenden Mitgliedern bei der nichtöffentlichen Aufstellungsversammlung am 18. November 2013 nominiert.

Angeführt wird die Liste durch zwei Kandidaten, welche die GPP bereits im aktuellen Gemeinderat vertreten. Robert Böck, seit 2002 im Gemeinderat und seit 2008 Zweiter Bürgermeister sowie Martina Hechl, seit 2008 Gemeinderätin bilden die Spitze einer ambitionierten Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern die sich für die Putzbrunner ab 2014 im Gemeinderat einsetzen möchten.

2002, beim ersten Auftritt, konnte die GPP auf Anhieb 4 Gemeinderäte stellen. 2008 wurde dieses Wahlergebnis wiederholt. Für 2014 haben wir uns das Ziel gesetzt, eine Fraktionsstärke zu erreichen, die es uns ermöglicht, bei den anstehenden Entscheidungen ein gewichtiges Wort mitreden zu können.

Seit nunmehr über 10 Jahren engagieren wir uns, unabhängig von jeglicher Partei-Ideologie oder übergeordneten Parteivorgaben für die Bürger Putzbrunns und wir können stolz darauf sein, was die GPP in dieser relativ kurzen Zeit erreicht hat. Alleine unser Mitgliederzuwachs in 2013 signalisiert uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir stehen dazu, konstruktiv kritisch zu sein. Themen und Probleme müssen klar und deutlich beim Namen genannt werden. Nur so können die Bürger sicher sein, dass sie offen und ehrlich behandelt sowie vertreten werden. Das verstehen wir unter wirklicher Bürgernähe.

Sie möchten sich selbst ein Bild über Ihre GPP-Kandidaten machen?

Schauen Sie einfach bei einem unserer monatlichen Bürgerforen vorbei oder besuchen sie unsere offizielle Vorstellungsveranstaltung im Februar 2014.

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Pressemitteilung zum Thema Asylbewerber

April 2013

Wir sind nach wie vor für die Aufnahme von Asylbewerbern in unserem Ort, allerdings nicht in einer Großunterkunft, sondern in einzelnen, dezentralen Wohneinheiten. Nur so kann in unseren Augen eine humanitäre und menschenwürdige Unterbringung sowie die Integration dieser traumatisierten Menschen in unsere Gesellschaft und unser Gemeindeleben gewährleistet werden.

Selbst der paritätische Wohlfahrtsverband Bayern rät bei Familien mit minderjährigen Kindern von einer derartigen Unterbringung ab, da sich das gesamte Familienleben in einem Raum abspielt. Das heißt essen, schlafen, spielen, Hausaufgaben machen ohne eine Privat- und Intimsphäre, weder für Eltern noch für Kinder. Die Folgen für die Kinder sind nur unschwer auszumalen. Sie leiden unter ständiger Reizüberflutung, Schlafstörungen und Schlafdefizit, mit negativen Auswirkungen auf die Schule sowie ihre körperliche und psychische Entwicklung.

Der vom Landratsamt vorgeschlagene, nicht wie irrtümlich immer wieder berichtet von Bürgermeister Klostermeier ausgehandelte, Kompromiss einer Unterbringung von „nur“ 60 Asylbewerbern (anstatt 120) auf dem landkreiseigenen Grundstück in Putzbrunn zusätzlich zu den ca. 12-15 Asylbewerbern, die ins ehemalige Pfarrhaus einziehen werden, hat einzig und allein den Hintergrund, dass dem Landratsamt dadurch Personalkosten von der Regierung von Oberbayern erstattet werden. Es wird aber nicht daran gedacht, welche Folgen eine derartige Unterbringung für die betroffenen Personen bedeutet.

Wir nehmen auch Abstand davon nur Familien in Putzbrunn als Asylbewerber aufzunehmen. Wir stehen auf dem Standpunkt jeder, egal ob Alleinstehend, egal welches Geschlecht, egal welche Religion, egal welche Hautfarbe, soll, wenn er in seinem Heimatland politisch oder religiös verfolgt wird, Asyl in unserem Land bekommen. Dies sind wir unseren christlichen Werten schuldig.

Wir können aber auch in gewissem Maße die Haltung des Landratsamtes verstehen, da es die bayerische Staatsregierung bis dato versäumt hat, für eine dezentrale Unterbringung eine rechtliche Grundlage zu schaffen. Mit der Forderung auf dezentrale Unterbringung stehen wir grundsätzlich nicht alleine da. Bayernweit kämpfen unter anderem die SPD und die Grünen für die Unterbringung in kleinen, dezentralen Gruppen. Da wundern wir uns schon, wenn gerade die Vertreter dieser Parteien in Putzbrunn andere Ziele verfolgen. Wenn nur jede der 29 Landkreisgemeinden zehn Asylbewerber aufnehmen würde, und dies dürfte wohl jeder Gemeinde möglich sein, dann wäre das Problem sehr schnell gelöst. Dies scheint aber bei einigen Kommunen politisch nicht gewollt. Das können wir so nicht akzeptieren.

Auch akzeptieren wir nicht, dass sich politische Parteien oder Bürger aus anderen Gemeinden (noch dazu aus Gemeinden, die keine Asylbewerber aufnehmen) in die Belange Putzbrunns einmischen. Der Putzbrunner Gemeinderat oder politische Gruppierungen aus Putzbrunn haben sich in der Vergangenheit auch nicht in die Probleme benachbarter Gemeinden eingebracht, wir fordern diese Personen auf, ihre polemische Stimmungsmache unverzüglich zu beenden. Diese Gemeinden werden Putzbrunn bei den vermutlich entstehenden Folgekosten wohl eher auch nicht unterstützen.

 

Der Putzbrunner Christkindlmarkt zieht um

Juni 2012

In seiner Sitzung vom 13. Juni 2012 beschloss der Haupt, Personal- und Finanzauschuss mit 4:3 Stimmen, dass der Putzbrunner Christkindlmarkt vom Rathausplatz an den Bürgerhausparkplatz umzieht. In der vorausgegangenen Debatte sprachen sich der Vertreter der GPP, der FWG und je ein Vertreter der CSU und SPD für den Standort Rathausplatz aus. Lediglich der Bürgermeister und eine Vertreterin der CSU-Fraktion hielten den Standort am Bürgerhaus geeigneter. Das zweite Mitglied der SPD-Fraktion beteiligte sich nicht an der Debatte (man muss schon fast sagen: wie immer, leider). Die Befürworter des jetzigen Standorts argumentierten gegen den Umzug unter anderem wegen der stark befahrenen B471, die unmittelbar hinter den Standbuden vorbeiführt und, dass die Stelle bei Westwind (und dieser Wind kommt zu dieser Jahreszeit sehr oft vor) völlig ungeschützt ist. Auch, dass es für die Besucher um einiges enger wird, wurde ins Gespräch gebracht. Als es schliesslich zur Abstimmung kam, hob völlig überraschend das SPD-Mitglied, welches noch vorher vehemment für eine Beibehaltung des Standorts war, beim Vorschlag des Bürgermeisters (Fraktionszwang???) seinen Arm und somit war der Umzug beschlossene Sache.

 

Unterschriftensammlung „2 statt 4 Streifen“ – günstig mit dem ÖPNV

November 2008

Die Gemeinschaft pro Putzbrunn e.V. hatte im Mai/Juni 2008 ca. 2000 Unterschriften gesammelt. Wir möchten mit dieser Aktion auf die ungerechte Tarifpolitik im öffentlichen Nahverkehr unseres Landkreises hinweisen.

Neben persönlicher Übergabe der Unterschriften an den 1. Bürgermeister Herrn Edwin Klostermeier sowie an die Landrätin Frau Johanna Rumschöttel auf der letzten Putzbrunner Bürgerversammlung wurden diese auch schriftlich weitergeleitet an

  • den Regierungspräsidenten der Regierung von Oberbayern,
  • den Oberbürgermeister der Stadt München in seiner Funktion als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des MVV,
  • sowie die Geschäftsführer des MVV und der MVG.

Da die schriftlichen Stellungnahmen sehr umfangreich sind, können wir hier nur eine kurze Zusammenfassung geben:

Einerseits hat man vollstes Verständnis für unsere Forderung und erkennt sehr wohl die bestehenden Tarifungerechtigkeiten innerhalb des Landkreises an. Andererseits verweist man übereinstimmend auf die Sachzwänge, die es verbieten, Hand an die eingeführten Tarifgrenzen bzw. -systematik zu legen. Außerdem betont man die Einnahmeverluste, welche den Verkehrsunternehmen entstehen würden, sollte der Innenraum ausgeweitet werden, und bittet jedoch gleichzeitig, das attraktive Tarifsortiment von MVV/MVG zu nutzen.

Die GPP kann die Argumentation der angeblich finanziellen Einbußen bei MVV/MVG nicht nachvollziehen. Attraktive Preisgestaltung bietet für mehr Bürger den Anreiz, vom PKW auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Steigende Fahrgastzahlen wären die Folge. Dies würde Einnahmeverluste durch attraktivere Preise wettmachen.

Leider wird in keiner der Rückantworten an die GPP auf die von uns angeführten Umweltaspekte eingegangen (Energievision, Feinstaubbelastung etc.).

Alles in allem scheinen sich die zuständigen Stellen der Problematiken bewusst zu sein und werden über kurz oder lang zum Handeln gezwungen sein. So gibt es z.B. zur Steigerung der Attraktivität des Wirtsschaftsstandortes Metropolregion München bereits eine Arbeitsgruppe zur Koordination der Tarife im öffentlichen Nahverkehr.

Fazit:
Der GPP ist klar, dass die Unterschriftenaktion nicht kurzfristig zum gewünschten Ergebnis führen würde. Wir lassen uns auch nicht entmutigen und bleiben weiterhin am Ball.

 

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