Politik

• Konstituierende GR-Sitzung
   am 06. Mai 2014

• Wahlen

   - Gemeinderat 2014
   - Bürgermeister 2012
   - Gemeinderat 2008
   - Bürgermeister 2006
   - Bürgermeister 2002
   - Gemeinderat 2002

• 2 statt 4 Streifen

• GPP-Positionspapier

 

Unterschriftensammlung „2 statt 4 Streifen“ – günstig mit dem ÖPNV

Die Gemeinschaft pro Putzbrunn e.V. hatte im Mai/Juni 2008 ca. 2000 Unterschriften gesammelt. Wir möchten mit dieser Aktion auf die ungerechte Tarifpolitik im öffentlichen Nahverkehr unseres Landkreises hinweisen.

Neben persönlicher Übergabe der Unterschriften an den 1. Bürgermeister Herrn Edwin Klostermeier sowie an die Landrätin Frau Johanna Rumschöttel auf der letzten Putzbrunner Bürgerversammlung wurden diese auch schriftlich weitergeleitet an

• den Regierungspräsidenten der Regierung von Oberbayern,
• den Oberbürgermeister der Stadt München in seiner Funktion als Vorsitzender der
   Gesellschafterversammlung des MVV,
• sowie die Geschäftsführer des MVV und der MVG.

Da die schriftlichen Stellungnahmen sehr umfangreich sind, können wir hier nur eine kurze Zusammenfassung geben:

Einerseits hat man vollstes Verständnis für unsere Forderung und erkennt sehr wohl die bestehenden Tarifungerechtigkeiten innerhalb des Landkreises an. Andererseits verweist man übereinstimmend auf die Sachzwänge, die es verbieten, Hand an die eingeführten Tarifgrenzen bzw. -systematik zu legen. Außerdem betont man die Einnahmeverluste, welche den Verkehrsunternehmen entstehen würden, sollte der Innenraum ausgeweitet werden, und bittet jedoch gleichzeitig, das attraktive Tarifsortiment von MVV/MVG zu nutzen.

Die GPP kann die Argumentation der angeblich finanziellen Einbußen bei MVV/MVG nicht nachvollziehen. Attraktive Preisgestaltung bietet für mehr Bürger den Anreiz, vom PKW auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Steigende Fahrgastzahlen wären die Folge. Dies würde Einnahmeverluste durch attraktivere Preise wettmachen.

Leider wird in keiner der Rückantworten an die GPP auf die von uns angeführten Umweltaspekte eingegangen (Energievision, Feinstaubbelastung etc.).

Alles in allem scheinen sich die zuständigen Stellen der Problematiken bewusst zu sein und werden über kurz oder lang zum Handeln gezwungen sein. So gibt es z.B. zur Steigerung der Attraktivität des Wirtsschaftsstandortes Metropolregion München bereits eine Arbeitsgruppe zur Koordination der Tarife im öffentlichen Nahverkehr.

Fazit:
Der GPP ist klar, dass die Unterschriftenaktion nicht kurzfristig zum gewünschten Ergebnis führen würde. Wir lassen uns auch nicht entmutigen und bleiben weiterhin am Ball.